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Hoher Besuch bei der EUTB in der Heimbachstraße

23. Aug 2018

Staatssekretär Dr. Rolf Schmachtenberg erhält Einblick in die Arbeit der EUTB Kreis Viersen

Foto (v.l.n.r.): Thomas Seelert (PHG), Adelheid Niehaus (HPH), Andre Beermann (BIS), Katarina Esser (Sozialdezernentin), Dr. Rolf Schmachtenberg (Staatssekretär BMAS), Monika Reuter (HPH), Gabriele Stamm (AWO), Wolfgang Reinsch (Lebenshilfe), Andrea Kuschel (AWO), Michael Behrendt (Lebenshilfe) und Sylvia Hausmann (HPH).
Foto (v.l.n.r.): Thomas Seelert (PHG), Adelheid Niehaus (HPH), Andre Beermann (BIS), Katarina Esser (Sozialdezernentin), Dr. Rolf Schmachtenberg (Staatssekretär BMAS), Monika Reuter (HPH), Gabriele Stamm (AWO), Wolfgang Reinsch (Lebenshilfe), Andrea Kuschel (AWO), Michael Behrendt (Lebenshilfe) und Sylvia Hausmann (HPH).

Gastgeber war an diesem Tag die Lebenshilfe Kreis Viersen e.V., die in den EUTB-Beratungsstandort in der Heimbachstraße 19a in Viersen eingeladen hatte. „Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) wird bereits gut angenommen. Der Besuch von Herrn Dr. Schmachtenberg und der dabei stattfindende fachliche Austausch freut uns sehr. “, sagt Geschäftsführer Michael Behrendt.

Dr. Rolf Schmachtenberg ist Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Hier war und ist er federführend für die Entwicklung und Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zuständig. „Mir ist es ganz wichtig, nach einer so weitgreifenden Gesetzesänderung mit einem breiten Beteiligungsprozess, mich über die Umsetzung vor Ort zu informieren. Es ist wichtig zu erfahren, wo es hakt und was gut läuft“, sagte Herr Dr. Schmachtenberg zur Begrüßung.“

Als weiteren Gast konnte man Katarina Esser, Sozialdezernentin des Kreis Viersen, begrüßen. Frau Esser war maßgeblich daran beteiligt, dass diese Trägerkooperation behinderungsübergreifend und regional verteilt im Kreis Viersen entstanden ist. Sie sagt: „Ich bin beeindruckt, was hier in nur wenigen Monaten entstanden ist. Der vielversprechende Start lässt erwarten, dass sich die EUTB zu einem unverzichtbaren Angebot im Kreis Viersen entwickeln wird. In die Zukunft geschaut, sind deshalb frühzeitige Signale für eine Förderung über die Projektlaufzeit hinaus wichtig.“

Was ist die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)?

Mit der Einführung des Bundesteilhabegesetzes hat der Bundesgesetzgeber einen besonderen Wert auf die unabhängige Beratung von Betroffenen für Betroffene gelegt. Im gesamten Bundesgebiet gibt es mittlerweile 500 solcher Beratungsangebote.

Eine von Ihnen ist die EUTB Kreis Viersen.

Das Besondere des Beratungsangebotes im Kreis Viersen ist die Kooperation von fünf verschiedenen Selbsthilfeorganisationen, deren Beratungsstellen sich auf insgesamt vier Standorte im Kreisgebiet verteilen. Insgesamt sechs Berater arbeiten in enger Vernetzung mit der BIS e.V. zusammen. Sie sind sowohl selbst Betroffen oder Angehörige von Betroffenen als auch ausgebildete Fachkräfte.

Im Verlaufe der Diskussion stellten die Berater ihre Arbeit und die Situation im Kreis Viersen vor. Es wurde aber auch offen über bestehende Hürden und Anfangsschwierigkeiten in der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes gesprochen. Darauf aufbauend wurden gemeinsam Ideen zur Verbesserung entwickelt.

„Toll finde ich die Idee, dass es die Möglichkeit für jedes EUTB-Angebot gibt, über den Beratungsatlas auf der Webseite www.teilhabenberatung.de, die eigenen Kontaktdaten und besondere Kompetenzen darzustellen“, sagte Thomas Seelert, Berater der PHG.

Gut zwei Stunden dauerte der Austausch dann wartete der nächste Termin auf den Besuch vom Staatssekretär.

„Ich habe den Eindruck, die EUTB Kreis Viersen ist mit viel Elan auf einem guten Weg. Sie ergänzt die bestehenden Angebote und konzentriert sich auf die Stärkung der Betroffenen als Experten in eigener Sache – ganz im Sinne des Ausbaus einer inklusiven Gesellschaft,“ fasst Dr. Schmachtenberg die Gesprächsergebnisse zusammen.

„Es ist eine besondere Wertschätzung unserer Arbeit, dass einer der Initiatoren des Bundesteilhabegesetzes unsere Erfahrungen vor Ort in die weitere Umsetzung des Gesetzes einfließen lässt. Das gibt uns Mut und Kraft!“ So fasste es Frau Stamm von der AWO treffend zusammen.

Alle Informationen zur EUTB und Kontaktdaten aller EUTB findet man auch auf www.teilhabeberatung.de.

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