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„Ich habe nicht aufgegeben“ Vorlesen

10. Jul 2019

Nina Ueckert berichtet über ihren Weg auf den freien Arbeitsmarkt

Nina Ueckert (li.) wird auch nach der Festanstellung von Ulrike Hendry (Mitte) und Laura van Mölken (re.) vom DZBI begleitet.
Nina Ueckert (li.) wird auch nach der Festanstellung von Ulrike Hendry (Mitte) und Laura van Mölken (re.) vom DZBI begleitet.

Mein Name ist Nina Ueckert. Ich arbeite seit dem 1. März in der Lebenshilfe Kreis Viersen e.V. als Peer-Counseling-Beraterin. In leichter Sprache bedeutet das: Beratung auf Augenhöhe.

Mein Job ist es, Menschen mit Handicap zu beraten. Der Weg auf den ersten Arbeitsmarkt war nicht einfach. Es mussten ganz viele Anträge ausgefüllt werden. Manchmal war ich frustriert und genervt und habe ans Aufgeben gedacht. Da aber mein Wunsch riesig war, die WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) nach 23 Jahren verlassen zu wollen, habe ich mich dazu entschlossen, nicht aufzugeben. Vielen Dank an den Dienst zur betrieblichen Inklusion (DZBI) der Lebenshilfe. Die Mitarbeiterinnen haben mich zu jeder Zeit hervorragend unterstützt und stehen mir auch jetzt noch mit Rat und Tat zur Seite. Sie gaben mir Hoffnung, dass ich es schaffen kann.

Ich war zu Beginn meines Praktikums sehr aufgeregt, da es etwas Neues war. Mir fällt es schwer, Dinge zu lernen, die zum Büroleben gehören. Es stellt für mich eine Herausforderung dar.

Am Anfang hatte ich eine andere Arbeitsassistenz, die leider nach zwei Monaten gekündigt hat. Ein paar Monate später hat man eine gute Assistentin als Ersatz gefunden. Die Arbeitsassistenz hilft mir beim Lesen und Schreiben. Wichtig bei der Suche einer Arbeitsassistenz ist die Vertrauensbasis.
Bei der Arbeit als Peer-Beraterin ist das Vertrauen der zu Beratenden sehr wichtig. Es gilt die Schweigepflicht.

In der Regel berate ich im Büro in der Heimbachstraße 19a in Viersen. Bei Außenterminen unterstützen mich die Kolleginnen und Kollegen, da ich aufgrund meiner Orientierungsschwierigkeiten diese nicht alleine bewerkstelligen kann. Ich würde gerne meine Beratungen auch in der WfbM anbieten.

Wünschen Sie sich eine Beratung? Am besten schreibt man mir eine E-Mail oder ruft mich an unter 0 21 62 / 81 98 8-22.

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