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Gut 900 Besucher beim Familien-Straßenfest Vorlesen

16. Sep 2014

Zum ersten Mal lud die Lebenshilfe Kreis Viersen e.V. zum großen Familien-Straßenfest am Steinkreis ein.

Mange frei für alle – beim Familien-Straßenfest ging jeder Mundwinkel nach oben!
Mange frei für alle – beim Familien-Straßenfest ging jeder Mundwinkel nach oben!

„Das müsst ihr öfters machen!“ So klang es, wenn man die Kinder gefragt hat, wie es ihnen gefallen hat. Auch die Lebenshilfe Kreis Viersen e.V. war vom Tag und dem Besucherzuspruch begeistert: „Unser Wunsch, dass ein ungezwungenes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung erreicht wird, der hat sich auf jeden Fall erfüllt“, sagt Geschäftsführer Michael Behrendt. Das Konzept überzeugte bereits im Vorfeld, sodass die Veranstaltung von der Aktion Mensch gefördert wurde.

Zwischen 13 und 19 Uhr kamen unter dem Motto „Familie: bunt bewegt“ gut 900 Besucher zum Viersener Steinkreis, die sich beim Mitmach-Zirkus Pompitz als Künstler versuchten, einen der vielen Aktionsstände besuchten oder das abwechslungsreiche Bühnenprogramm verfolgten. Bei dem Wetter hielt es auch niemanden in den eigenen vier Wänden. Einige Besucher hatten die Musik gehört und waren einfach spontan vorbei gekommen. Das Straßenfest war eine von insgesamt 120 Aktionen, die am bundesweiten Familientag der Lebenshilfe stattgefunden haben. Der Familientag ist Teil des Themenschwerpunktes „Familie“, den die Lebenshilfe sich deutschlandweit für die Jahre 2013 bis 2016 gewählt hat.

Den Auftakt hatte der Zirkus Pompitz mit seiner Clown-Show gemacht. Ob Groß, ob Klein – die Lachmuskeln wurden schon zu Beginn gefordert. Bei der anschließenden Begrüßung sprach neben dem Vorstand des Vereins auch die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Anemüller-Bildau. „Wir sind froh, dass die Lebenshilfe den Stadtteil Robend nicht nur mit einem im Kreis einzigartigen, inklusiven Café bereichert, sondern nun auch solch ein vielfältiges, fröhliches Straßenfest auf die Beine stellt.“

Bewegende Worte fand Claudia Mevissen. Ihr Mann, Karl Mevissen, ist als amtierender Vorsitzender der Lebenshilfe Kreis Viersen Anfang September unerwartet verstorben. „In seinem Sinne soll dieses Fest fröhlich sein, sodass niemand mehr eine Grenze spürt. Dafür hat er sich Zeit seines Lebens eingesetzt!“

Nach der Begrüßung übernahm Timo Tiggeler mit Unterstützung von Hans-Josef Heckers vom Lebenshilfe-Rat die Moderation und führte durch das inklusiv gestaltete Bühnenprogramm. Das „Miteinander Theater“ zeigte das Stück „Wo ist die Zeit geblieben…“. Bei dem gemeinsamen Projekt der Lebenshilfe mit dem Lise-Meitner-Gymnasium aus Anrath spielen Schüler gemeinsam mit Menschen mit Handicap. Hiernach regierten die kleinen Tänzerinnen der Tanzschule Behneke auf der Bühne und animierten viele zum Mittanzen. Als erste Band trat die Viersener Band „Bioholz“ auf. Mit „Streberpunk“ als Akustikversion wussten auch sie zu überzeugen. Im Anschluss zeigte die Rollstuhltanzgruppe des Tanzsportverein Viersen ihr Können und legte eine flotte Sohle auf dem Asphalt. Die gute Stimmung heizte dann Jermaine mit seiner Schlagershow noch mehr an. Nachdem im Zirkuszelt eine letzte Clown-Show auch die später Hinzugekommenen herzlich zum Lachen brachte, beschloss die Band „Rock am Ring“ der Lebenshilfe Krefeld gemeinsam mit der Jazz-Combo „Donkies“ den Abend mit einem mitreißenden Konzert. Ein würdiger, inklusiver Abschluss eines sonnigen fröhlichen Festes.

Die vielen ehrenamtlichen Helfer und Partner des Festes trugen maßgeblich dazu bei, dass dieses Miteinander erreicht wurde. Stellvertretend seien hier die Feuerwehr Viersen, die Bahnhofsmission Krefeld-Kreis Viersen, der Fußballverein SC Viersen Rahser, die Rintger Karnevalsfreunde, die St. Josefs und St. Gereon Schützenbruderschaft, der St. Martinsverein, das Team von Catering plus, die Nachbarschaftsgemeinschaft Limburgweg und das Jugendamt Viersen genannt.

Auch Bürgermeister Günter Thönnessen war als Besucher des Festes begeistert: „Es wäre eine Bereicherung für Viersen, wenn das heutige Familien-Straßenfest auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden könnte.“

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