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Miteinander Theater gewinnt Sonderpreis für besonderes soziales Engagement Vorlesen

10. Feb 2017

Vielen Dank an alle, die beim AOK-Videowettbewerb „Gesunde Nachbarschaften“ für das Projekt gestimmt haben

"Dankeschön für die Unterstützung" - Euer Miteinander Theater
"Dankeschön für die Unterstützung" - Euer Miteinander Theater

Beim Videowettbewerb „Gesunde Nachbarschaften – weil wir uns am nächsten sind…“ der AOK Rheinland/Hamburg ist unser Miteinander Theater aus Willich-Anrath ausgezeichnet worden. In ihrer Sitzung entschied die Jury spontan, einen Sonderpreis für besonderes soziales Engagement für den Filmbeitrag „Aus Nebeneinander wird Miteinander“ von Christine Schierbaum und der Lebenshilfe Kreis Viersen e.V. zu vergeben. Ihr Film über das inklusive Theaterprojekt von Schülern des Lise-Meitner Gymnasiums und Bewohnern des „Haus Anrode" in Willich erhält 750 Euro. Die Schule und das „Haus Anrode“ liegen in direkter Nachbarschaft, lebten aber lange nebeneinander her. Das änderte sich mit dem Theaterprojekt: Hier können Menschen mit und ohne Behinderung aufeinander zugehen und gemeinsam kreativ sein. Das Video wurde auf Youtube bereits über 2.600 aufgerufen und hat über 450 Mal den „Daumen hoch“ erhalten. Damit war es im Voting das drittbeliebteste Video aller Wettbewerbsbeiträge!

Der Videowettbewerb ist Teil des Projekts „Gesunde Nachbarschaften“, das die AOK Rheinland/Hamburg gemeinsam mit dem Netzwerk Nachbarschaft im Jahr 2014 ins Leben gerufen hat. Ziel der Aktion ist es, lebendige und engagierte Nachbarschaften zu unterstützen. „Gelebte Nachbarschaft wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus und hat in diesem Sinne eine gesundheitsfördernde Funktion“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg über das Projekt. „Dafür möchten wir Aufmerksamkeit schaffen und dazu einladen, selbst aktiv zu werden.“

Jury würdigt die Vielfalt der eingereichten Nachbarschaftsfilme

Den mit 1.500 Euro dotierten 1. Preis erhält Katja Grube aus Rheinbach- Irlenbusch für ihren Beitrag „The Bänk for better anderständing“ – einem mobilen Nachbarschaftstreff. Die Bank wandert von Haus zu Haus und verbindet so einen ganzen Ort. „Eine umwerfend einfache und nachahmenswerte Idee“, begründet die Jury ihre Entscheidung. Ayla Yildiz aus Wuppertal portraitiert in ihrem Video ein Foodsharing-Projekt, von Nachbarn für Nachbarn. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Ölberg – miteinander, füreinander“ gewinnt sie den mit 750 Euro dotierten 2. Preis. Die verbindendende Kraft von Musik steht im Mittelpunkt des Videos „Umdenken“. Dafür sprach die Jury Robert Raderschatt aus Köln den mit 500 Euro dotierten 3. Preis zu.

Insgesamt beurteilte die Jury die eingereichten Filmbeiträge als „absolut sehens- und nachahmenswert“. Nachbarschaften, in denen man sich hilft und in denen sich alle Generationen gut aufgehoben fühlen, stärken die Gesundheit – diese Botschaft vermitteln die Wettbewerbsbeiträge auf ganz unterschiedliche Weise. Als Juroren bewerteten Filmproduzentin Sophie Rosentreter, Kabarettist Jürgen Becker, Max Eberl, Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach, Gesundheitsexperte Professor Ingo Froböse sowie der AOK-Vorsitzende Günter Wältermann und Erdtrud Mühlens vom Netzwerk Nachbarschaft die Kreativität und Aussagekraft der Videos. „So verschieden die Filme auch sind, sie machen deutlich, dass gute Nachbarschaft pure Lebensqualität ist“, sagt Günter Wältermann.

Ausführliche Statements der Juroren, alle Videos des Wettbewerbs sowie weitere Informationen zum Projekt „Gesunde Nachbarschaften“ unter:
www.aok-gesunde-nachbarschaften.de/videowettbewerb

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